Technischer Ratgeber
Druckdaten für den Großformatdruck richtig vorbereiten
Korrekte Abmessungen, ein druckfertiges PDF, CMYK-Farben, passende Bildauflösung und sichere Randabstände vermeiden Verzögerungen und unerwartete Druckergebnisse.
Veröffentlicht am 19. Juli 2026 · drukwroclaw.pl

Checkliste vor der Datenübermittlung
- ✓ Richtige Maße und Proportionen
- ✓ Druckfertiges PDF
- ✓ CMYK-Farbmodus
- ✓ Passende Bildauflösung
- ✓ Schriften in Pfade oder eingebettet
- ✓ Sicherheitsabstand zum Rand
- ✓ Texte und Kontaktdaten geprüft
- ✓ Konfektion angegeben
Format und Proportionen richtig anlegen
Beginnen Sie mit dem Endformat. Eine Datei für ein Banner mit 300 × 100 cm muss das Seitenverhältnis 3:1 besitzen. Ein quadratisches Motiv lässt sich ohne Beschnitt, zusätzlichen Hintergrund oder Verzerrung nicht passend einsetzen.
Am sichersten ist der Maßstab 1:1. Bei außergewöhnlich großen Formaten kann 1:10 verwendet werden. Der Maßstab muss eindeutig angegeben werden; die effektive Bildauflösung sinkt bei der späteren Vergrößerung.
Druckfertiges PDF verwenden
PDF bewahrt Seitengröße, Vektorgrafiken, Layout und eingebettete Schriften. Offene Dateien mit fehlenden Verknüpfungen oder Fonts sind deutlich fehleranfälliger.
Öffnen Sie das exportierte PDF vor dem Versand. Prüfen Sie Seitengröße, Texte, Bilder und Transparenzen. Ein klarer Dateiname sollte Produkt, Format und Stückzahl enthalten.
Farben in CMYK vorbereiten
Monitore stellen RGB-Licht dar, der Druck arbeitet mit CMYK-Farben. Besonders leuchtende Grün-, Blau- und Neonfarben können im Druck ruhiger erscheinen.
Eine Gestaltung in CMYK ermöglicht eine realistischere Einschätzung. Bei farbkritischen Logos sollten Farbwerte angegeben und gegebenenfalls ein Andruck vereinbart werden.
Auflösung an den Betrachtungsabstand anpassen
Großformatdruck benötigt nicht immer 300 ppi. Ein Banner in mehreren Metern Entfernung braucht weniger Detail als ein Plakat oder Aufkleber, der aus nächster Nähe betrachtet wird.
Für normale Banner sind etwa 100–150 ppi im Endformat häufig ausreichend. Das Hochrechnen eines kleinen Fotos erzeugt keine neuen Details.
Randabstand und Konfektion berücksichtigen
Logos, Telefonnummern und QR-Codes dürfen nicht in Säumen, Ösen, Nähten oder Stangentaschen liegen. Halten Sie wichtige Inhalte mit sicherem Abstand zur Kante.
Die benötigte Beschnittzugabe hängt vom Produkt ab. Wenn keine Spezifikation vorliegt, sollte sie vor dem finalen Export abgeklärt werden.
Schriften und kleine Elemente prüfen
In Pfade umgewandelte Schriften verhindern einen Fontaustausch. Bewahren Sie vorher eine editierbare Datei auf.
Sehr dünne Linien, kleine Texte und kontrastarme QR-Codes können im Druck unleserlich werden. Prüfen Sie außerdem Schreibweise, Telefonnummern, Webadressen und Termine.
Häufige Fehler in Druckdaten
- • Seitenverhältnis passt nicht zur Bestellung
- • Kleine Bilder werden auf mehrere Meter vergrößert
- • RGB-Datei ohne geprüfte Konvertierung
- • Text liegt im Bereich von Ösen oder Saum
- • Schriften fehlen oder sind nicht eingebettet
- • Unklare Dateinamen bei mehreren Versionen
FAQ — Druckdaten
Welches Dateiformat ist am besten?
Ein druckfertiges PDF ist am sichersten, weil Maße, Vektoren und eingebettete Schriften erhalten bleiben.
Muss die Datei im Maßstab 1:1 angelegt sein?
Vorzugsweise ja. Bei sehr großen Formaten ist ein eindeutig gekennzeichneter Maßstab 1:10 möglich.
Welche Auflösung wird benötigt?
Das hängt vom Betrachtungsabstand ab. Für normale Banner reichen häufig etwa 100–150 ppi im Endformat.
RGB oder CMYK?
Verwenden Sie CMYK. Die automatische Umwandlung von RGB kann leuchtende Bildschirmfarben sichtbar verändern.
Müssen Schriften in Pfade umgewandelt werden?
Das ist die sicherste Lösung. Alternativ müssen alle Schriften korrekt im PDF eingebettet sein.
Produkt wählen und Preis berechnen
Öffnen Sie nach der Datenvorbereitung den passenden Produktrechner. Netto, Mehrwertsteuer, Brutto und Kurierlieferung werden getrennt ausgewiesen.